Sind Hygienemasken sinnvoll, reichen selbstgenähte oder kann darauf verzichtet werden?

Hygienemaske

Bis heute sind in den Schutzmassnahmen noch keine Hygienemasken vorgesehen. Dabei kann dies ein guter Schutz für die andern darstellen. Die beim Sprechen oder Atmen austretenden Tröpfchen (Aerosole) werden gebremst und fliegen viel weniger weit. Wenn also alle Menschen Masken tragen würden, würden wir uns gegenseitig schützen. Eine Maske ist also kein Eigenschutz, sondern ein soziales Zeichen gegenüber den Mitmenschen.

Selbstgenähte Masken werden zum Modeaccessoire. 

Es gibt dafür genügende Anleitungen im Internet. Ob selbstgenähte Masken auch nützen können, wurde bereits erforscht. Diese Masken haben einen schlechteren Schutz als die geprüften, die in den Geschäften gekauft werden können. Sie wirken allerdings besser als gar kein Schutz. Die halten immerhin die Hälfte der grossen Tröpfchen auf.

Studien belegen selbst den Schutz von Selbstgenähtem

In einer Studie wurden verschiedene Stoffe auf die Filterleistung von Viren untersucht. Am besten schnitten Geschirrtücher ab. Von Staubsaugerbeutel wird trotz dem hohen Schutz abgeraten, da diese oft giftige Zusatzstoffe enthalten. Am wenigsten schützen Seide oder Schals, trotzdem sind sie immer noch besser als nichts.

Wichtig für Maskenträger:

  • Verhalten Sie sich so, als ob Sie keine Maske tragen würden. Halten Sie Abstand.
  • Berühren Sie die Maske beim Ausziehen nur an der Seite oder innen. Tun Sie so, als ob diese infiziert wäre und entsorgen Sie sie, oder waschen Sie diese bei min. 60 C.
  • Husten oder Niesen Sie trotz Maske in die Armbeuge.

Siehe auf Infos vom Robert Koch Institut https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/FAQ_Mund_Nasen_Schutz.html