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Führungspsychologie – Gleiche Behandlung aller Mitarbeitenden ist keine Gerechtigkeit - Blog - CreaLengo GmbH - Bildung & Coaching

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Führungspsychologie – Gleiche Behandlung aller Mitarbeitenden ist keine Gerechtigkeit

Herausgegeben von in Führung ·
Tags: SituativKooperativFührungsstile
Die meisten Führungskräfte führen instinktiv. Sie kopieren andere Führungskräfte, ohne zu hinterfragen was davon zweckdienlich ist und was Mitarbeitende eher von guter Leistung abhält.

Kleiner Tipp: Führen Sie situativ! - Was heisst das?

1. Dirigieren – Ein Orchestermusiker spielt nach Noten und klaren Anweisungen
Mitarbeitende, die sehr motiviert sind, aber noch nicht genügend Kompetenzen vorweisen können, müssen mit klaren Anweisungen und Strukturen geführt werden. Dies lässt weniger Freiräume, gibt aber die Sicherheit, das Richtige zu tun. Nicht nur neue Mitarbeiter sollten so geführt werden, sondern auch Menschen, die diesen Führungsstil bevorzugen.
Auch in Zeiten von Umstrukturierungen und neu Ausrichtungen vom Unternehmen gibt dies  den Mitarbeiter Halt und Vertrauen.

2. Trainieren – Ein Sportler braucht einen Coach, der ihn zu Höchstleistungen führt
Dieser Mitarbeiter hat schon mehr Kompetenzen, braucht aber noch einen Coach, der ihn eng begleitet, seine Erfolge wertschätzt und Misserfolge auffängt. Die Führungskraft analysiert zusammen mit ihm die Situation findet mit ihm zusammen Lösungswege.

3. Sekundieren – Die Führungskraft wird zum Assistenten für gute Leistungen
Der Mitarbeitende hat eine sehr hohe Kompetenz, schwankt aber ab und zu noch bei den Leistungen. Er braucht eine Führungskraft, die ihm zuhört, seine guten Ergebnisse anerkennt, ihn wertschätzt und ihn fördert, ihn aber nicht einengt.

4. Delegieren – Alte Hasen wissen wie es geht
Mitarbeiter, die hohe Kompetenz vorweisen und auch eine hohe Leistungsbereitschaft haben, dürfen nicht angetrieben werden. Sie wissen selber wie alles läuft und brauchen die Freiheit die Ziele zu verfolgen und Entscheidungen im Interesse der Arbeit oder der Firma zu treffen. Sie brauchen den Freiraum ihre Arbeit gut zu machen. Die Führungskraft braucht hier nur noch die Ziele zu setzten, die Leitplanken zu definieren, bei Fragen zur Verfügung zu stehen und das Ergebnis zu kontrollieren.

Wie finde ich die passende Führungsstufe für meine Mitarbeiter
1. Das Führungsziel: Definieren Sie die Ziele, die Qualität und die Ergebnisse der Arbeit. Kommunizieren Sie das in Ihrem Team
2. Analysieren Sie die Situation. Wo stehen Sie mit der Firma und der Abteilung im Moment. Wo stehen Ihre Mitarbeitenden
3. Wählen Sie den Führungsstil für die einzelnen Mitarbeiter und besprechen Sie diesen mit Ihnen.
4. Führen Sie nahe am Mitarbeiter. Seien Sie da und seien Sie konsequent in dem was Sie sagen und tun.

Sie meinen, das klingt nach zu viel Arbeit?

Eine kleine Anekdote:
Ein Waldarbeiter arbeitet mit einer stumpfen Säge. Das fragt ihn sein Kollege, wieso er die Säge nicht schleift? Dann würde alles doch besser und schneller gehen. Der Waldarbeiter entgegnete, dafür hätte er keine Zeit.

Denken Sie darüber nach!

Informationen zum Lehrgang "Teamführung"




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