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„Sozialverträglicher“ Stellenabbau – eine Mogelpackung? - Blog - CreaLengo GmbH - Bildung & Coaching

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„Sozialverträglicher“ Stellenabbau – eine Mogelpackung?

Herausgegeben von in Führung ·
Tags: StellenabbauKMUStellensuche
Das Unwort für allen Mitarbeitenden, die in der letzten Zeit die Stelle verloren haben. Sei es bei den Banken, die sich für die Aktionäre gesund schrumpfen wollen, die Alstom oder vielen anderen Grossunternehmen.

Was heisst „sozialverträglich“? Die Erklärung ist folgende: Man versucht die Stellen so weit wie möglich über die natürlichen Fluktuationen abzubauen. Das heisst Abgänge werden nicht ersetzt. Das klingt doch gut, oder?

Leider heisst das auch, dass hier keine neuen Mitarbeiter mehr angestellt werden. Leute, die heute arbeitslos sind, für die wird es immer schwieriger neue und gute Arbeit zu finden.

Die SBB nennt ihr Sparprogramm „Railfit“. Das klingt besser als Reorganisation. Die Mitarbeiter sind ein hoher Kostenfaktor. Daher sind hier geplant, in einem ersten Schritt 900 Stellen „sozialverträglich“ abzubauen.

Die Swisscom baut heute 700 Stellen ab. Vor ein paar Jahren erst waren es über 1000. Die Abgänge werden über den Sozialplan gehen, der zugegebener Weise ganz gut ist. Trotzdem sind auch hier viele Menschen neu auf Arbeitssuche.

Der wohl grösste Brocken ist die Alstom. Die bauen in der Schweiz laut den Medien 1300 Stellen ab. Nicht gerechnet sind die rund 500 Zulieferer, die dadurch ebenfalls massive Einbussen haben und wohl ebenfalls Stellen streichen müssen.

Viele börsendotierten Firmen machen Milliarden Franken Gewinn. Schrumpft der Gewinn (und ich spreche nicht von Verlusten, sondern immer noch von Gewinnen), springen ihnen die Aktionäre ab. Dann sinkt der Wert der Firmen rapid. Also sind die grossen Unternehmen in diesem Teufelskreis gefangen und müssen Kosten einsparen. Das heisst wiederum: Stellen abzubauen.

Ein grosses und dickes Lob möchte ich aber den KMUs aussprechen. Sie sind die Stütze der Wirtschaft in der Schweiz. Die meisten Arbeitsplätze werden hier geschaffen. Weltweit sind es 2/3 aller Jobs. Hier ist kaum ein Aktionär dafür, Stellen zu streichen. Wer auf dem Konto plus macht, sichert auch Arbeitsplätze. So einfach ist hier die Rechnung. Dazu kommt, dass diese Jobs auch meist sehr viel vielfältiger und somit auch oft interessanter sind.

Liebe Stellensuchende, vergesst nicht die KMUs. Sichere und gute Arbeitgeber mit interessanten und vielseitigen Jobs. Vielen Dank an all diese Firmen!


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