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Barbaras Geschichte – oder – Dummheit ist (ver-)lernbar

Herausgegeben von in Stellensuche ·
Tags: MutDummheitHandelsschuleMotivation
 
Kennen Sie das Buch „Dummheit ist lernbar“ von Jörg Jegge? Dann wird Ihnen diese Geschichte gefallen.
 

 
Barbara * (45) ist eine Frau mit wachen Augen. Ich lernte sie vor kurzem in einem Coaching kennen. Sie suchte einen Job in der Fabrik. Sie erzählte mir von Ihrem Leben. Ihre Mutter hätte ihr öfters gesagt, dass sie nicht die Hellste sei und sie hätte wahrscheinlich auch Recht damit, meinte Barbara.
 

 
Nun wurde ich neugierig. Ich wollte mehr wissen und fragte sie nach ihren Hobbys und allem was ihr Spass mache. Dabei erfuhr ich, dass sie als Tupperware-Verkäuferin einen guten Umsatz erzielte und sie auch schon einmal in einem Call Center für Outbound gearbeitet hat. Dies hätte ihr aber überhaupt nicht gefallen.
 

 
Jeder der schon mal in einem Call Center gearbeitet hat, weiss dass dies ein Knochenjob ist. Die Arbeitszeiten sind nicht die Besten, von jedem 2. Kunden wird man ausgeschimpft und wer seine Zahlen nicht bringt, bekommt Probleme mit dem Chef. Barbara hat dies aber 9 Monate lang durchgezogen. Hut ab!
 

 
Sie erzählte weiter. Ihr grösstes Hobby sei der Schweizer Fanclub einer bekannten Rockband. Ich fragte sie, ob sie hier ebenfalls aktiv mitarbeitete? Ja, meinte sie, sie sei die Präsidentin. Nun war ich wirklich verblüfft. Sie erzählte mir von Ihren Aufgaben, von der Buchhaltung bis zum Organisieren der Events, Protokolle schreiben und Sitzungen leiten.
 

 
Nun fragte ich nach ihrem Traumberuf. „Wenn nun die berühmte gute Fee kommen würde und Sie sich einen Beruf auswählen könnten, was würden sie wählen?“ – „Empfang! Mein Traum wäre es an einem Empfang zu arbeiten, aber leider reicht das nicht mit meiner Anlehre als Näherin.“
 

 
Ich liess sie noch einen geschäftlichen Brief schreiben. Dieser war recht gut geschrieben. Nun hatte ich eine Idee: „Wieso machen Sie nicht die Handelsschule? Dann hätten Sie doch die Möglichkeit sich Ihre Träume zu erfüllen.“ – „Ich glaube nicht, dass ich es kann. Ich bin einfach nicht so klug.“
 

 
Nun zeigte ich ihr alle ihre Stärken aus meiner Sicht noch einmal auf. Sie entschied sich nun an einen Informationsabend zu gehen und dabei eine Liste mit ihren Fragen und Ängsten mitzunehmen. Sie bekam an diesem Tag die Möglichkeit mit einer Lernperson über alles zu reden. Ihre Nachbarin versprach sie bei ihrem Vorhaben zu unterstützen und immer wieder mal nachzufragen, ob sie Hilfe brauche. Sie wolle sie auch motivieren, wenn Barbara mal in ein Tief fallen sollte.
 

 
So gestärkt nahm Barbara ihr Vorhaben in den Griff. Ich hoffe ganz fest, dass sie ihren Weg zu ihrem Traumberuf bis zu Ende gehen kann.
 

 
Falls Sie eine tolle Mitarbeiterin für den Empfang suchen, die sehr gut mit Menschen umgehen kann, dazu ein gutes Wissen über Stoff, Kochen und etwas Verkauf hat, kann ich Ihnen Barbara wärmstens empfehlen.
 

 
* Name wie immer geändert





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