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8 Mythen und Legenden rund um den Lebenslauf - Blog - CreaLengo GmbH - Bildung & Coaching

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8 Mythen und Legenden rund um den Lebenslauf

Herausgegeben von in Stellensuche ·
Tags: LebenslaufBewerbungNewplacement
Es hat sich in den letzten Jahren viel geändert. Der Lebenslauf sieht anders aus, als noch vor 5 – 10 Jahren. Was ist wichtig? Wie soll man sich heute bewerben, damit man den grösstmöglichen Erfolg hat?

Bei meiner Arbeit als Job-Coach und Newplacement-Fachfrau tauchen immer wieder die gleichen Fragen auf. Hier das Wichtigste in Kürze:

Mythos Nr. 1: Der Lebenslauf muss auf 2 Seiten Platz haben.

Nein, das war früher so. Die Arbeitnehmer blieben damals fast ihr ganzes Leben lang bei einem Arbeitnehmer. Daher war es auch für ältere Mitarbeitende kein Problem eine gute Bewerbung übersichtlich auf 2 Seiten zu platzieren. Heute kommt es darauf an, was Sie alles bereits gemacht oder erlebt haben. Achten Sie aber darauf, dass es nicht zu lang wird und übersichtlich bleibt.

Mythos Nr. 2: Bei den Stationen im Leben reichen Datum, Arbeitgeber und Beruf. Das andere steht im Zeugnis.

Personaler bekommen heute pro ausgeschriebene Stelle bis zu 300 Bewerbungen. Sie haben keine Zeit, bei jeder einzelnen Bewerbung die Details selber zu suchen. Machen Sie es ihnen so einfach wie möglich. Schreiben Sie die Tätigkeiten dazu, welche zu der Stelle passen, auf die Sie sich beworben haben. Z.B:

05.2005 – 12.2015   Schreinermeister, Schreinerei Müller, Bern
·         Küchenbau
·         Kundenberatung und Planung
·         Offerten Erstellung

Mythos Nr. 3: Fotos sind auf dem Lebenslauf nicht wichtig

Fotos sind immens wichtig! Es gab zwar eine Bewegung, die empfahl keine Fotos mehr zu verwenden. Menschen könnten anhand ihres Aussehens diskriminiert werden.
Fakt ist aber, dass die meisten Personaler und Chefs einfach vorher wissen wollen, wer hinter dem Schreiben steht. Eigene Umfragen haben ergeben, dass 95% der Bewerbungen ohne Foto auf dem „Nein-Danke-Stapel“ landen.
Achten Sie beim Foto auf einen möglichst neutralen Hintergrund und angemessene Kleidung. Keine Ferienfotos oder Fotos mit Hund. Lächeln Sie, das wirkt positiv, schliesslich handelt es sich hier nicht um ein Passbild.

Mythos Nr. 4: Heute macht man ein Deckblatt

Deckblätter machen einen guten Eindruck und runden die Optik ab. Es ist aber nicht nötig. Achten Sie aber darauf, dass vor allem die erste Seite optisch gut aussieht und Lust machen, mehr zu erfahren.

Mythos: Nr. 5: Ein Kompetenzprofil ist ein Muss

Sie haben die Möglichkeit, statt einem ausführlichen Lebenslauf ein Kurzlebenslauf (Nur Beruf, Daten und Arbeitgeber) zu schreiben. In diesem Fall sollten Sie aber ein Kompetenzprofil dazu legen. Hier listen Sie Ihre Skills nach Themen geordnet auf.

Zum Beispiel:
·         5 Jahre Führungserfahrung (Meier AG, Berner GmbH)
·         6 Jahre Lehrlingsbetreuung (Meier AG, Müller AG)
·         3 Jahre Geschäftsführung (Meier AG, Berner GmbH)

Mythos Nr. 6: Hobbys sind nicht wichtig

Viele Chefs und Personaler finden es interessant zu sehen, dass der Bewerber noch ein Privatleben hat. Er zeigt dabei, dass er einen guten Ausgleich nach einem anstrengenden Tag hat (z.B. Sport), sozial eingestellt ist (z.B. Samariter) oder auch über weitere Kompetenzen verfügt (z.B. Präsident Fasnacht Verein).
Jedes Hobby sagt etwas über Sie aus. Daher achten Sie darauf, was Sie schreiben. „Freunde und Ausgang“ klingt in den Ohren der Chefs eher nach „Freitag/Montag krank“.

Mythos Nr. 7: Der Lebenslauf, einmal geschrieben, bleibt immer gleich

Passen Sie den Lebenslauf der ausgeschriebenen Stelle an. Vor allem die Tätigkeiten oder Stärken, die Sie darin erwähnen. Bleiben Sie dabei aber bei der Wahrheit. Wird z.B. jemanden gesucht, der Führungsqualität hat, schreiben Sie bei jeder Stelle Ihre entsprechenden Erfahrungen dazu.
Es gibt grössere Firmen, die Bewerbungen mit speziellen Programmen auf Skills scannen. Manchmal ist es auch ein Mitarbeiter oder Lernender, der die Aufgabe bekommt, Schlüsselwörter zu suchen und die Bewerbungen entsprechend zu sortieren.

Mythos Nr. 8: Billige Bewerbungsmappen dürfen nicht verwendet werden.

Falls Sie sich entscheiden Ihre Bewerbung per Post zu schicken, brauchen Sie einen entsprechenden Umschlag. Hier sind Sichtmäppchen fehl am Platz. Sie brauchen aber keine teuren Mappen zu kaufen. Die günstigeren sind ebenfalls ok, solange es nicht billig aussieht. Es kommt auf den Inhalt an. (Ausnahmen Marketing oder oberes Kader sollten entsprechend gute Mappen verwenden). Eine gute Mappe ist auf 3 Seiten offen und aufklappbar und sie hat eine Klemmschiene.

Gerne unterstütze ich auch Sie bei der Standortbestimmung, bei Bewerbungen und der Stellensuche.






4 Kommentare
Liliane Senn
2016-01-08 09:16:05
Ein interessanter Beitrag
Corbella Christa
2016-01-08 09:26:25
Als Sozialberaterin in den Psychiatrischen Diensten SRO habe ich mit Menschen zu tun, die Bewerbungsdossiers und -schreiben formulieren müssen.

Bin aus diesem Grunde immer interessiert daran, auf dem neuesten Stand zu sein.

Ganz herzlicvhen Dank und freundliche Grüsse

Christa Corbella
Corina Zingg
2016-01-08 09:52:16
Guten Tag Frau Corbella

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Freundliche Grüsse
Corina Zingg
Catherine Aeberhard
2017-07-27 10:55:20
Zum Thema Deckblatt: Ein Deckblatt ist aus meiner Sicht sehr wichtig. Interessante Bewerbungsdossier werden oft ausgedruckt und liegen irgendwann auf einem Pult (HR Abteilung oder beim potentiellen Vorgesetzen). Mit einem Deckblatt wird sichergestellt, dass nicht jeder der vorbei kommt, den Lebenslauf lesen kann / die Person erkennen kann.
Freundliche Grüsse
Catherine Aeberhard

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