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Be“werben“ Sie sich richtig! Sparen Sie sich langweilige Standard-Schreiben - Blog - CreaLengo GmbH - Bildung & Coaching

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Be“werben“ Sie sich richtig! Sparen Sie sich langweilige Standard-Schreiben

Herausgegeben von in Stellensuche ·
Tags: BewerbenMotivationsschreiben
 
Viele Motivationsschreiben fangen mit dem Standardsatz an: „Ich habe Ihr Inserat auf xxx.ch gelesen. Gerne möchte ich mich nun bei Ihnen bewerben…“. Viele Personaler unterdrücken bei solchen Sätzen ein Gähnen. Was bedeutet dieser Einstieg? „Leute ich brauche einfach mal ‚n‘ Job, egal wo“?
 
 
Besser wäre es doch, wenn Sie im ersten Satz schon zeigen könnten, dass Sie nicht nur die richtige Person für diese Aufgabe sind, sondern auch, dass dies genau die Firma ist, bei der Sie wirklich arbeiten wollen. Sparen Sie sich die Standard-Sätze, die Sie aus dem Internet kopiert haben.
 
 
Suchen Sie sich etwas, was Sie an dieser Firma wirklich mögen. Vielleicht ist es die Vision, die Produkte, die Art, wie sie die Mitarbeitende wertschätzen oder anderes? Falls Sie nichts finden, ist es auch nicht die richtige Firma für Sie. Suchen Sie etwas anderes.
 
 
Ein möglicher Einstieg könnte sein:
 
 
Bewerbung als….
 
(Inserat von xxx am 15. Mai 2015)
 
 
Sehr geehrte Frau Meier
 
 
Auf Ihrer Homepage habe ich gelesen, dass Sie grossen Wert auf die Qualität Ihrer Bio-Produkte und auf die Nachhaltigkeit legen. Das fasziniert mich sehr. Auch mir ist die gesunde Ernährung sehr wichtig. Daher mochte ich mich bei Ihnen bewerben.
 
 
Ganz nach dem Motto „magst du mich, mag ich dich auch“.
 
 
Vergessen Sie auch im nächsten Absatz die Standard-Sätze und das Abschreiben vom Inserattext: „ich bin flexibel und motiviert, mein Englisch ist verhandlungssicher.“ Solche Sätze wirken langweilig.
 
 
Erklären Sie stattdessen, wo Sie diese Kompetenzen ebenfalls schon eingesetzt haben. Zum Beispiel:
 
 
„Meine Flexibilität war bisher auch ein wichtiger Teil meiner Arbeit. So habe ich je nach Aufgabe in Aarau, Genf oder in Zürich gearbeitet. Mein Englisch ist verhandlungssicher. Ich war daher bei meiner letzten Arbeitsstelle auch zuständig für die Kontakte aus Übersee.“
 
 
Im letzten Absatz schreiben Sie, was wirklich Ihr Ziel ist, bleiben Sie positiv und lassen Sie sämtliche Konjunktive (Möglichkeitsformen, z.B. ich würde mich freuen) weg.
 
 
Zum Beispiel:
 
Auf Grund einer Reorganisation bin ich ab sofort oder nach Vereinbarung verfügbar. Ich freue mich auf ein persönliches Kennenlernen.
 
 
Vielleicht wollen Sie noch mehr anbieten: Gerne beweise ich Ihnen bei einem Probearbeiten meine Kompetenzen.
 
 
Egal, was Sie schreiben, bleiben Sie echt! Für weitere Tipps berate ich Sie gerne.
 
 
Herzliche Grüsse
 
Corina Zingg



3 Kommentare
R. Friedli
2015-05-01 15:12:22
Vielen Dank
Maya S.
2015-05-01 15:12:51
Mal gute Infos. Danke
assongmo
2016-01-09 20:52:09
Echte tips
Ich bin berueht.

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